Der Kirchenchor St. Zeno

Über den Kirchenchor St.Zeno gibt es keine Gründungsurkunde. Aufgrund von Kirchenrechnungen ist nachgewiesen, dass es bereits im Jahre 1847 in Naturns einen Kirchenchor gegeben hat. Man hat damals und die ganzen Jahre herauf  nie von einem Verein im heutigen Sinne gesprochen; man hatte einfach einen Kirchenchor, der an Sonn- und Feiertagen den Gottesdienst verschönte.

Bei der Cäcilienmarende im Jahre 1968 wurde erstmals ein Obmann gewählt; bis dahin wurden die Sänger und Sängerinnen vom jeweiligen Organisten (seit 1967 unter der Leitung von Josef Pircher) geführt und betreut. In den folgenden Jahren ging man  daran, den Chor besser  zu organisieren und man gab ihm den Namen „Kirchenchor St. Zeno“.
Seit 1971 ist der Chor Mitglied beim Südtiroler Sängerbund.
Da ein Kirchenchor in Naturns nachweislich seit 100 Jahren besteht, wurde ihm 1980 die Palästrinamedaille verliehen.
Unter der Leitung von Josef Pircher, der neben der geistlichen Musik auch die weltliche Musik zu pflegen begann, konnte sich der Chor in Konzerten dem Publikum präsentieren; vorerst in Naturns und später auch in nationalen und internationalen Zentren: so in Rom, Aquileia, Trient, Valeggio sul Mincio, München, Ludwigshafen, Wien und Salzburg, um die wichtigsten zu nennen.
Ein besonderes Ereignis waren die Aufführungen der Singspiele „ S` Goldwasserle“ „Der Tunnel“ und die Operette „Stich ins Tirolerherz“, die vom Publikum mit großem Beifall honoriert wurden und in der Presse gute Kritik erfuhren.
Nicht vergessen darf man die langjährige Zusammenarbeit mit den „Meraner Musikfreunden“ und mit dem „Bozner Jugendorchester“. Auftritte hatte der Kirchenchor St. Zeno auch mit dem „Orchester aus Bad Reichenhall“ und mit der „Academia filarmonica di Trento.“

 

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